Die Förderung ermöglicht die Anschaffung von Schulungs- und Übungsmaterialien für spezielle Kurse zu Kindernotfällen. In den Kursen üben die Teilnehmenden unter anderem, wie eine Herz-Druck-Massage bei Säuglingen funktioniert und was sie tun können, wenn sich ein Kleinkind verschluckt hat. Die Malteser vermitteln theoretische Grundlagen und praktische Handgriffe.
Auch bei Erste-Hilfe-Kursen im Rahmen der Ferienfreitzeit lernen bereits Grundschulkinder wie ein Notruf abgesetzt wird, Pflaster und Verbände richtig angelegt werden sowie eine Reanimation mit Hilfe eines AED funktioniert.
Die Förderung umfasst darüber hinaus auch den Schulsanitätsdienst. Hierbei lernen Jungedliche ganz nebenbei Teamfähigkeit, Verantwortungsbewusstsein, Empathie und Zivilcourage. All das sind Kompetenzen, die sie ihr Leben lang begleiten werden. Viele entdecken darüber hinaus auch ihr Interesse an sozialen oder medizinischen Berufen.
Die Hans Paul Gessner Stiftung aus Speyer und die Landesvereinigung Rheinland-Pfalz der SelbständigkeitsHilfe bei Teilleistungsschwächen (SeHT) haben ein gemeinsames Projekt ins Leben gerufen, um Frühgeborenen und ihren Eltern eine Freude zu bereiten. Ziel des Projektes ist es, 200 Frühchen und ihren Eltern individuell bemalte Stofftaschen, gepackt mit hochwertigen Sonden-Bodys und passenden Mützen sowie einem selbst gestalteten und hergestellten Schlüsselanhänger und einer persönlichen Karte zu schenken. Die Hans Paul Gessner Stiftung trägt die Finanzierung des Projekts, die SeHT-Mitglieder haben die individuelle Bemalung, sowie das Packen und Verteilen der Geschenktaschen übernommen. Durch meinmaikaempfer kam Expertise und die Bekleidung ins Projekt.
Pünktlich zum Frühchentag wurden die 200 individuell gestalteten und mit viel Liebe gepackten Wunder-Tüten an vier auf die Pflege und medizinische Versorgung von Frühgeborenen spezialisierte Kliniken in der Metropolregion Rhein-Neckar verteilt: Das St. Marien und St. Annastiftskrankenhaus Ludwigshafen, das Diakonissen-Stiftungs-Krankenhaus Speyer, die Universitätsmedizin Mannheim und das Universitätsklinikum Heidelberg.